Acht Firmen, die sich in diesem Jahr ernsthaft mit eSports befassen


Esports ist Big Business und es wird geschätzt, dass eSports bis im Jahre 2020 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz macht. Das Publikum wird sich bis dahin den Voraussagen zufolge auf fast 600 Millionen verdoppeln.

Im jahre 2016 hat Esports bereits 493 Millionen US-Dollar Usatz eingefahren und das weltweite Publikum belief sich auf ungefähr 320 Millionen Zuschauer.

Das Preisgeld geht auch stetig nach oben. 2016 wurden insgesamt 93,3 Millionen US-Dollar Preisgelder ausgeschüttet. Die Weltmeisterschaft von League of Legends hatten einen Preisgeldtopf von einer Million US-Dollar.

Es ist klar, dass sich Firmen und Sportmannschaften mit eSports beschäftigen, weil dieses Feld den Markt im Sturm erobert.

Wir werfen einen Blick auf acht Firmen, die sich im Jahre 2017 sehr genau mit eSports befassen und sich dessen annehmen.

Betway

Die globale Spielefirma The Betway Group hat eSports bereits im Portfolio. Es gibt eine separate Wettoption für eSports in den entsprechenden Online-Auftritten.

Die Firma bietet Quoten in Sachen eSports für zum Beispiel DOTA an. Weiterhin hat das Unternehmen bekannte Spieler ‚Ninjas in Pyjamas‘ engagiert, um die Marke Betway Group zu bewerben.

Da das Publikum immer größer wird, hat Betway früh und klug reagiert. Das Unternehmen will der Konkurrenz in diesem bald sehr großen Markt einen Schritt voraus sein.

YouTube

YouTube ist fast alle Menschen ein Begriff für das Streamen von Videos. Aber die Google-Tochter drängt auf den eSports-Markt und investiert auch einiges. Mit Faceit hat YouTube einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen, um die ECS (eSports Champion Series) Pro Gaming League ausstrahlen zu dürfen.

Faceit ist eine eSports-Plattform, bei der Anwender und eSports-Organisationen Turniere organisieren und dann auf YouTube ausstrahlen können.

Amazon

Die Ohren werden bei Amazon sehr groß geworden sein, nachdem Sie Wind von YouTubes Schritt in Richtung eSports bekommen haben. Allerdings hat die amerikanische Firma auch nicht auf der faulen Haut gelegen und durchaus versucht, einen Fuß in den eSports-Markt zu bekommen.

Amazon hat ein großes eSports-Ökosystem aufgebaut, das einige Jahre in Anspruch genommen hat. Für den größten Wirbel sorgte Amazon, nachdem die Firma drei große eSports-Spiele angekündigt hat: Breakaway, Crucible und New World.

Ein weiterer Beweis für Amazons Bestreben, ein Marktführer in diesem Sektor zu werden, ist die Tatsache, dass der Konzern Sonys früheren Online-Chef, John Smedley, angestellt hat. Er leitet das neue Spielestudio in San Diego.

VFL Wolfsburg

Der Bundesligaverein aus Deutschland hat nicht wirklich eine tolle Saison gespielt und ist der Konkurrenz hinterher gerannt. In Sachen eSports hat Wolfsburg allerdings die Nase vorne. Es ist der erste europäische Fußballverein, der ein eSports Team hat.

Natürlich sind große Vereine wie Paris St. Germain und Manchester City auf den Zug aufgesprungen und sie werden sicher nicht die letzten sein. Allerdings hat der Deutsche Meister von 2008/2009 den Top-FIFA-Spieler Benedikt Salzer unter Vertrag genommen. Weiterhin haben sich die Wolfsburger den Zweitplatzierten vom FIFA Interactive World Cup 2014, Dave Bytheway, geschnappt.

Facebook

Mark Shuttleworth und seinem Social-Media-Imperium Facebook kommt man einfach nicht aus. Facebook hat anscheinend überall die Finger drin und die Firma hat ebenfalls nach eSports die Fühler ausgestreckt, weil sie natürlich das Potenzial in diesem Markt sieht.

Im May 2017 hat Facebook einen Abkommen mit der eSports-Firma ESL angekündigt, wodurch über 5500 Stunden an eSports-Veranstaltungen und andere Originalinhalte auf Facebook ausgestrahlt werden. 1500 Stunden davon sollen exklusiv auf Facebook zu sehen sein.

Intel

Eine weitere amerikanische Firma, die sich ernsthaft mit dem Thema eSports beschäftigt, ist der multinationale Technologiekonzern Intel.

Intel hat in diesem Jahr eine exklusive Partnerschaft mit der ESL (Electronic Sports League) angekündigt. Somit wird Intel Power überall bei ESL-Streaming- und anderen Live-Veranstaltungen zu sehen sein.

Die Zusammenarbeit kommt gerade rechtzeitig für die Intel Grand Slam Series, die aus zehn Matches in Sachen Counter-Strike: Global Offensive besteht. Gewinnt ein Spieler mindestens vier von zehn Matches, dann winkt ihm ein Bonus von einer Million US-Dollar.

ESPN

Der Sportfernsehsender ESPN setzt auch im größeren Stil auf eSports. Im Jahre 2013 haben über 10000 Menschen zugesehen, wie das Team Newbee den Gegner Vici Gaming mit 3:1 in einem auf fünf Matches angesetztem Spiel beim Turnier Dota 2: The International besiegte. Es fand letztes Jahr in Seattle statt und der Gewinner konnte fünf Millionen US-Dollar in bar einstreichen. Ausgeschüttet wurden insgesamt zehn Millionen US-Dollar.

ESPN3 hat die Veranstaltung dabei genau wie jeder andere Live-Übertragung behandelt und entsprechend ausgestrahlt.

Skillz

Wahrscheinlich haben Sie noch nie von Skillz gehört. Es handelt sich dabei um ein Start-Up-Unternehmen. Skillz ist eine Plattform, die im Grunde genommen jedes mobile Spiel in einen Wettbewerb verwandelt.

Casey Chafkin ist der Gründer von Skillz. Er hat in einem von ihm moderierten Forum gesagt, dass die Firma schon mehr als 100 Millionen eSports-Turniere veranstaltet hat. Jeden Monat werden mehr als fünf Millionen US-Dollar an Spieler in bar ausgezahlt.

Promptly

Promptly hat Craftube.de zusammen mit TZimon ins Leben gerufen. Neben der Vermarktung kümmert er sich ebenfalls um die Suchmaschinen Optimierung sowie neuen Content. Zudem war er 1 Jahr lang Administrator von RewisServer.

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